Moin!

Willkommen auf der Seite von „Watertuun – eine Aquaponik-Farm für Bremen“. Hier erfährst Du alles über unser Projekt!

Wir wollen die erste Aquaponikanlage in und für Bremen bauen, um Lebensmittel direkt dort zu produzieren, wo sie gegessen werden: in der Stadt. Ohne lange Transportwege, ohne den Einsatz von Pestiziden oder Medikamenten, und – nun ja – ohne Erde.

Woher kommt mein Essen? Und wie nachhaltig ist die Produktion unter ökologischen Gesichtspunkten? Diese und andere umweltrelevante Fragen wollen wir im Rahmen von Umweltbildungsangeboten beantworten.

Mithilfe der entstehenden Schauanlage wollen wir „am lebenden Objekt dran“ zeigen, wie zukunftsfähige Lebensmittelproduktion in Städten aussehen kann. Verfolge unseren Werdegang, erfahre interessante Dinge rund um Nachhaltigkeit, und komm‘ uns dann gerne besuchen, wenn es soweit ist! 

Natürlich halten wir Dich hier auf dem Laufenden, Du kannst aber auch gern unseren Newsletter abonnieren – dazu einmal hier klicken. Wir freuen uns auf Dich!

Watertuun Kreislauf Aquaponik

Was ist eigentlich Aquaponik?

In einem gemeinsamen Wasserkreislaufsystem werden Fische und Pflanzen kultiviert. Die Fische werden gefüttert, ihre Ausscheidungen werden von Bakterien in für die Pflanzen nutzbare Nährstoffe umgewandelt. Die Pflanzen wachsen und gedeihen und reinigen gleichzeitig (zusammen mit den Bakterien) das Wasser wieder für die Fische.

Erfolgreiches Crowdfunding 2018

Richtig Fahrt aufgenommen hat das Projekt mit der Teilnahme am Wettbewerb „Ideen für Bremen 2018“. Crowdfunding-Kampagne inklusive – schau‘ Dir unser Video an! Mehr lesen…

(Seitdem das Video gedreht wurde, ist Anna zum Team hinzugestoßen und Julie hat das Projekt verlassen.)

Watertuun_Team

Unterstützung

Das Projekt lebt auch von all der Unterstützung, die wir bekommen. Erst einmal war da natürlich die tolle Crowdfunding-Kampagne, aber auch in nicht-finanzieller Hinsicht wurde uns schon viel geholfen. Ein Team-Coaching von Eva, Ratschläge von Wolfgang, das Starthaus-Coachingprogramm, Einladungen zu Veranstaltungen, Tipps aus der Politik und von anderen Aquaponikbetreibenden, dazu Sachspenden und viel körperliche Unterstützung. Mehr lesen…

Wir danken Euch allen!

Einige der größeren Momente in diesem Jahr:

Watertuun Standort

Standort: gefunden!

Die Standortsuche war deutlich schwieriger und langwieriger, als wir gedacht hätten. Wir haben gelernt, dass Flächennutzungspläne sich kaum ändern lassen und das Konzept von "fliegenden Bauten" von den meisten (so auch uns) völlig missverstanden wird. Aber dann war es endlich soweit: Im Januar 2020 haben wir den Mietvertrag für unseren zukünftigen Standort unterschrieben. Wir sind nun stolze Mieter einer Etage in diesem schmucken, alten Backsteingebäude in der Bremer Überseestadt, Industrieromantik inklusive. Endlich kann es losgehen!

Watertuun Gewächshausabbau

Gewächshausabbau

Für die Pflanzen draußen brauchten wir aber noch eine Art Gewächshaus. Und diese "Art Gewächshaus" wurde plötzlich deutlich professioneller, als wir es uns zu erträumen gewagt hätten: In Fulda gab es umständehalber ein 130 Quadratmeter großes, "richtiges" Gewächshaus aus Stahl, Alu und Glas zu verschenken - zum Selbstabbau. Wochenlange Planung und endlose Telefonate später haben wir uns aufgemacht und dank tatkräftiger Hilfe aus dem Freundeskreis alles innerhalb von zwei Wochen abgebaut und nach Bremen transportiert. 7 Tonnen Glas, 5 Tonnen Stahl! Großer Dank an Marie und Eric für das Geschenk & das Vertrauen in uns.

Renovierung, Planung, ...

Das Gebäude stand nun ein paar Jahre leer, somit gab es einige Renovierungsarbeiten zu erledigen. Das Gröbste ist geschafft, es fehlen nur noch der Feinschliff und einige Möbel und Zimmerpflanzen. (Falls Du noch welche loswerden möchtest, schreib' uns gern an!) Der Bauantrag für die Nutzung des Gebäudes zu unseren Zwecken und für die Errichtung unseres schönen Gewächshauses ist eingereicht, nun müssen wir einige Monate warten. In der Zwischenzeit befassen wir uns mit der Planung der gesamten Anlage, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird.